Neben den permanent installierten Sensoren zur dauerhaften Überwachung und Regelung von Großmotoren existiert ein Bedarf nach Sensoren, die in Verbindung mit einem Handgerät die wesentlichen Aussagen über die Verbrennung der einzelnen Zylinder eines Großmotors ermöglichen.

Die Sensoren werden sukzessive an den einzelnen Indizierhähnen eines Großmotors für kurze Zeit montiert und die Verbrennung in jedem Zylinder erfasst. Diese Informationen werden genutzt, um durch Vermeiden von so genanntem Überfeuern oder Unterfeuern die Verbrennung in den Zylindern manuell gleichzustellen (cylinder balancing) und so die Effizienz eines Motors zu steigern. Durch das langfristige Überwachen der einzelnen Zylinder können einige typische Schäden frühzeitig erkannt und ungeplante Stillstandszeiten vermieden werden (zustandsabhängige Wartung).

Diese auch als MIP (mean indicated pressure) bezeichneten Systeme werden oftmals auf Motoren eingesetzt, die über keine gesonderte Indizierbohrung verfügen. Ebenso ist der Einsatz für Motoren empfehlenswert, die häufiger mit unterschiedlichen Treibstoffqualitäten wie biogenen Treibstoffen oder unterschiedlichen Schwerölqualitäten betrieben werden. Die MIP-Systeme stellen damit ein ideales Werkzeug für die bereits installierte Basis von Motoren dar.

Expert Info

z.B.
MIP-Systemsensor

GO51S

Der GO51S ist auf das mobile Indizieren mit so genannten MIP-Systemen optimiert. Er ist für die häufigen Montagevorgänge mechanisch besonders robust ausgelegt und verfügt neben einer hochwertigen Sensorfunktion über einen Kühlkörper, der den hochwertigen Ladungsverstärker auch in heißen Umgebungen zuverlässig vor Überhitzung schützt. Weitere praktische Details sind ein thermisch isolierender Handgriff oder ein metallarmiertes Kabel.