Die Energieversorgung vieler Staaten hängt zu einem großen Teil von Gasturbinen ab, in denen Öl und Gas zur Stromerzeugung verbrannt werden.

Damit haben die Effizienz und die Emissionen dieser Turbinen einen maßgeblichen Einfluss auf das Klima und werden dementsprechend streng reglementiert. Um die Stickoxidemissonen zu reduzieren, werden in modernen Gasturbinen zunehmend magere Treibstoffgemische verbrannt. Leider begünstigt diese magere Verbrennung das Auftreten so genannter selbsterregter Verbrennungsschwingungen. Diese Instabilitäten sind ein resonantes Phänomen, d.h. nach dem ersten Auftreten handelt es sich um einen selbstverstärkenden Prozess, der schlimmstenfalls zu einer vollständigen Zerstörung einer Turbine führen kann. Ein Auftreten von Verbrennungsschwingungen reduziert in jedem Fall die Effizienz der Turbine und vermindert maßgeblich die Lebensdauer. Um dies zu verhindern, werden Drucksensoren in der Brennkammer von Gasturbinen eingesetzt, um bereits die ersten Verbrennungsinstabilitäten zu erfassen. In diesem frühen Stadium kann die Turbine mit geringem Aufwand nachgeregelt werden, sodass die Verbrennung wieder ruhig und stabil läuft. Durch den Einsatz von piezoelektrischen Hochleistungssensoren ist es sogar möglich einen kritischen flame out über einen charakteristischen Druckabfall zu detektieren. Dadurch kann idealerweise ein komplettes System zur Flammenüberwachung eingespart werden.

Expert Info

z.B.
Druckaufnehmer

CP505

Dieser aktiv beschleunigungskompensierte Druckaufnehmer eignet sich mit einer Beschleunigungsempfindlichkeit von nur 0,25 mbar/g und einer mbar-Auflösung ideal für die Dauerüberwachung von modernen Gasturbinen. Der Sensor liefert selbst in heißesten Umgebungen bis 700°C exzellente Signale. Aufgrund seiner kompakten Bauform ermöglicht er auch eine Installation unter anspruchsvollen Platzverhältnissen.