Verbindungstechnologie

Bei piezoelektrischen Sensoren sind – insbesondere im High-End-Bereich – die Oberflächenqualitäten und Planparallelitäten aller in der Kraftlinie stehenden Elemente maßgeblich für die Messeigenschaften. Damit entstehen zwangsläufig auch sehr hohe Anforderungen an die Verbindungstechniken. Schweißungen müssen dauerfest und gasdicht sein, zum Teil unterschiedlichste Materialien miteinander verbinden und müssen in allen Eigenschaften wie Schrumpf- oder Korngrößenveränderung der verbundenen Materialien absolut reproduzierbar sein. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, verwendet Piezocryst neben dem Laserschweißen auch Elektronenstrahlschweißen; so können sehr gut definierte und eng tolerierte Verbindungen mit hohen Anforderungen an das Tiefen- zu Breiten-Verhältnis produziert werden.

Um die Qualität dieser herausfordernden Schweißnähte zu garantieren, werden im Produktionsprozess standardmäßig Serienkontrollen durchgeführt. Serienteile werden aufgeschliffen und geätzt und die Schweißnähte unter dem Mikroskop vermessen und auf Konformität geprüft. Dies ist entscheidend für die hohe Signalgüte und die geringe Serienstreuung der Piezocryst-Sensoren und trägt maßgeblich zu der hohen Lebensdauer bei.